Projekt Queer Refugees Deutschland

Best Practice – Achtes bundesweites Vernetzungstreffen von geflüchteten LSBTI-Aktivist*innen

Das bundesweite Netzwerk geflüchteter LSBTI-Aktivist*innen traf sich zum nunmehr achten Mal, um seine Aktivitäten für LSBTI-Geflüchtete im fortzusetzen. Das Treffen fand vom 9. bis zum 12. Oktober 2020 in der Alten Feuerwache in Köln statt. Thematisch drehte sich der Workshop diesmal ganz um „Best Practice“, also um bewährte und erfolgsversprechende Konzepte für das aktivistische Engagement. Eingebettet war das Netzwerktreffen in die Veranstaltungen zum Kölner CSD, an dem auch die LSBTI-Aktivist*innen teilnahmen.

Insgesamt haben an dem Vernetzungstreffen dieses Mal 13 Aktivist*innen teilgenommen. Diese repräsentierten acht Herkunftsländer und sieben Bundesländer. Auftakt war die Teilnahme an PRIDE NOW – THE Cologne Pride SHOW. Am zweiten Tag dann folgten intensive Diskussionen über “Best Practice“ im ehrenamtlichen Engagement und Aktivismus. Hier hatten die Aktivist*innen auch Gelegenheit, sich mit der Prozessbegleiterin und Beraterin Sandra Kleideiter zu beraten und Erfahrungen auszutauschen. Am dritten Tag stand unter anderem die Teilnahme an der CSD-Fahrraddemo auf dem Programm. In einem Workshop am Vortag wurde gemeinsam unter Anleitung von Ina Wolf eine Rede erarbeitet. Auf der Abschlusskundgebung wurde sie von den QRD- Aktivist*innen öffentlich vor über 3000 Zuhörer*innen und der anwesenden Presse vorgetragen. Inhalt war, welche Missstände sie im Asylsystem sehen und was aus ihrer Sicht geschehen muss, damit diese behoben werden. Abschluss des Netzwerktreffens war ein gemeinsames Beisammensein im Kölner Arttheater.

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